Ziit-RuuM | Urs Kupferschmied
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Urs Kupferschmied

Profil

Urs Kupferschmied

„Gute Kunst funktioniert auch bei Hähnchen mit Salat.“

 

Urs Kupferschmied benutzt die Oszillation zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Farbe und Form sind auf der Leinwand so angeordnet, dass sie zwangsweise das Gebiet zwischen einzelnen Ebenen ansprechen. Dadurch gelingt ein sensibler Vorstoss „zu Kreuzungspunkte, wo Unterschiedliches Gemeinsamkeiten aufzeigen lässt und Fremdes vertrauter macht.“

Die Leo-Serie folgt diesem Prinzip, wo trotz variierender Farbakkorde der Abstand zum Anderen verringert wird, indem die Form stets unverändert bleibt. Auch seine Fotoarbeiten befassen sich damit.

„Imitate“, der Name eine seiner Serien, zeigt Fotos von liegenden Katzen. Die Gemeinsamkeit daran sei, „dass zwischen Leben und Tod nichts Nennenswertes auszumachen ist“. Und in der Fotografie „Süsses Ding“, eine Augustlandschaft mit strahlend blauem Himmel und aufsteigenden schwarzen Rabenvögeln, lässt er den Betrachter „an die eigene Kindheit und an heisse Sommer“ erinnern. Und sei das Abbild der „Sehnsucht danach, was einmal sein wird. Und man möchte dann noch einen Augenblick in dieser Flauschigkeit verweilen“.

Laufendes Projekt

 

Start

Mittwoch 9.August 2017

11.00 – 18.00 Uhr

 

Ent-Lüftung

29. September 2017

17.00 – 21.00 Uhr

Künstler-Ver-netzung

 

Urs Kupferschmied wird das BIG-PAINTING vorhergehend zur ‘Tapete mit Mustern’ verzaubern, um alle Künstler noch eigens untereinander zu vernetzen und Interaktion ins Spiel zu bringen.

 

Er zeichnet frei nach Wahl Vierecke, verteilt auf der grossen Leinwand.

Jeder Künstler ist aufgefordert, diese ganz persönlich zu gestalten.

 

Diese Vierecke werden vorher und nachher abgeklebt, d.h. überdeckt. Zum einen zum Schutz vor Malspuren, anderseits zum Schutz des gemalten Werkes. Bei der Ouverture, nachdem das BIG-PAINTING fertiggestellt wurde, werden erstmals die abgedeckten, von den Künstlern gemalten Bilder sichtbar, inmitten des BIG-PAINTINGS.

An Interaktion wird es da nicht fehlen:)

 

 

 

 

Einzel-Projekt

Workshop

 

Dienstag 22. August 2017

17.00 – 21.00 Uhr

 

Von der Gurke zum Diamanten
 
oder
 
Die Resultate der Vernetzung der menschlichen Hirnareale

 

Du begibst Dich auf die Reise, diese, Deine eigenen Resultate Deiner Vernetzungen auf die Leinwand zu bringen. Erfahre diese kreative und spannende Herausforderung – begleitet und unterstützt von Urs Kupferschmied.

 

 

„Es geht weniger darum, die eigene Vision durch methodisches Vorgehen exakt wieder zu geben als vielmehr zu erfahren, wie der kreative
Prozess durch die Vernetzung unterstützt wird. Meistens ist es effizienter, vorerst nur ein Teil aller zur Verfügung stehenden Information zu mobilisieren, um neue zusätzliche Informationen, die erst während des Gestaltens entstehen, eher mitberücksichtigen lassen zu können.“

 

Urs Kupferschmied, Gurkengefahr, 2017 Eine Art Darstellung der Konsequenzen der Vernetzung der menschlichen Hirnareale, die aufgrund einer besonderen Konnektivität, durchaus Gurken mit Diamanten verwechseln lässt, was - fielen beim Huldigenden Letzterem die Schuppen irgendwann dann mal wieder von den Augen und der Betroffene in einen schäumenden Wutanfall– zu einer vorübergehenden räumlichen Entfernung empfehlen lässt.